Little green Men

Auja. Ich bin in meinem Blogsurfer heute über einen Artikel von Phrixus gestolpert und habe mich auch entschlossen, den Nerdtest v2.0 zu machen ^^

Das Ergebnis lasse ich einfach mal unkommentiert stehen:

NerdTests.com says I'm an Uber Cool Nerd King.  What are you?  Click here!

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The rare oul‘ Times

… oder: 7 Gründe, warum Kino nicht mehr so toll ist, wie es mal war.

Diesen Monat habe ich seit langer Zeit mal wieder ein Kino besucht, um Iron Man und Indiana Jones zu schauen. Dabei ist mir traurigerweise nicht das tolle Erlebnis im Gedächtnis geblieben, sondern vielmehr die Idee zu diesem Artikel gekommen.
Im Großen und Ganzen sind das nicht ausschließlich Gründe, warum das Kino früher besser war, sondern auch Einblicke in meine geänderten Ansprüche.

1.) Der Preis. Als ich zwischen 12 und 16 war, konnte ich es mir von meinem mageren (oder großzügigen, je nach Standpunkt) Taschengeld leisten, etwa einmal die Woche ins Kino zu gehen. Drei Mark am Kinotag, verglichen mit fünf bis sieben Euro heutzutage. Dass ein Beutel Popcorn auch gut das drei- bis vierfache kostet als noch in 1997, sei mal außen vor gelassen. Immerhin darf ich mir heute im Kino Bier kaufen ;)

2.) Als Belohnung dafür, dass ich sieben bis acht Euro ausgebe (plus eventuellen Überlängenzuschlag von unverschämten 1,50 Euro) werde ich mit GEZ- und Antifilmpiraterie-„Werbung“ belohnt. Denn alle Kinogänger sind mögliche Filmpiraten auf den sieben Weltmeeren des Internets.
In dem Sinne: Ein dickes FUCK YOU an die Filmindustrie. Ich will nicht ins Kino gehen, damit ihr mir ein schlechtes Gewissen andichten könnt.

3.) Im Heimkino sind keine Leute. Zugegeben, das Publikum war nicht besonders störend, aber zuhause ist alles irgendwie entspannter. Und niemand schaut mich doof an, wenn ich in Jogginghose da sitze ;)

4.) Der Sound. Eine riesige Leinwand und eine gigantische Dolby-Hassenichjesehen-Soundanlage sind zwar wunderbar, aber wenn die Lautstärke derartig aufgedreht ist, dass mir das Trommelfell schon bei dem THX Testbild platzt, habe ich auch nichts davon.

5.) Eine DVD kann ich jederzeit unterbrechen, um auf’s Klo zu gehen, mir einen Snack zu holen oder schlicht, weil ich eine Pause brauche. Klingt banal, ist es aber nicht. Ich bin gern Herr meiner eigenen Zeit und habe es regelmäßig nötig, einen Film zu unterbrechen, weil meine Aufmerksamkeit schlicht überfordert ist. Das ist natürlich keine Kritik, die ich dem Kino an sich ankreiden kann, aber durchaus eine Reflexion geänderter Maßstäbe.

6.) Werbung. Ich warte noch auf den Tag, an dem der Hauptfilm unterbrochen wird, um Werbeeinblendungen wie im TV zu ermöglichen. Ich für meinen Teil bin seit 2001 ohne Fernseher und glücklich damit. Der Punkt an dem ich diese Entscheidung getroffen habe kam, als mir auffiel, wie abgrundtief dämlich der Großteil der deutschen Werbespots ist. Fiel mir auch am Freitag wieder auf, als ein pseudobayrischer Prolet mich anbrüllte wie toll KloMobil oder so ähnlich als Handyanbieter sei. Die Anzahl der durchaus interessanten Trailer nimmt natürlich im gleichen Maße ab, wie die Menge der Idiotenwerbung zunimmt. Nein, ich gehe nicht ins Kino, um mir ein Auto zu kaufen :P

7.) Das Feeling für’s Besondere. Klingt komisch, ist auch schwer in Worte zu fassen. Früher war es mir möglich, nach der Schule ein paar Freunde zu fragen, ob wir nicht in die 15.00h oder 17.30h Vorstellung im Kino auf dem Schulweg gehen und es war jedesmal eine Freude, dieses komische nostalgische Glitzern, das man immer nur in der Retrospektive sieht. Heute muss ich am besten zwei Wochen vorher mit den Freunden alles abklären, weil wir alle Termine haben, Plätze reservieren, mich ärgern, dass meine reservierten Plätze irgendwo anders sind als ich sie reserviert habe, etc. pp.
Das ist eine Änderung, die nicht direkt vom Kino herrührt, aber durchaus mit den Preisen zu tun hat.
Dadurch, dass es eben so teuer ist, dass jeder Kinobesuch etwas ganz besonderes sein soll, fällt einfach die unverfälschte Freude weg, die man hat, wenn man ganz, ohne sich Gedanken zu machen, irgendwohin gehen kann.

The final Countdown

Wie Catalyst Game Labs heute verlauten liess, haben sie den Lizenzvertrag für Shadowrun und Classic BattleTech mit Wizkids um zwei weitere Jahre verlängert.
Besonders zu erwähnen sei hier der Satz: „We can get foreign editions of our games into the international marketplace in countries such as Germany, Japan, and France. These folks have been chomping at the bit to work with us, and now we can let them get to it!“

Das bedeutet, mehr als ein Jahr nachdem Fanpro die Arbeit in Sachen SR niedergelegt hat, (27. April 2007), bestehen nun endlich reale Chancen darauf, dass wieder deutsche Produkte erscheinen.
Ausgehend von den bereits geführten Verhandlungen im Verlaufe des letzten Jahres werden diese voraussichtlich bei Pegasus erscheinen.

Es stehen noch die Übersetzungen der beiden Corebooks Augmentation und Arsenal (Artikel) sowie des Quellenbuches Corporate Enclaves (Artikel) und des Kampagnenbandes Emergence aus.

Ich bin der letzte, der sagen würde, dass SR in Deutschland tot ist, aber der lange Zeitraum zwischen den Produkten hat dem Schiff definitiv eine Schlagseite beschert. Mal schauen, was der neue Publisher daraus macht.